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Der Jedi-Meister
© by Stephan Oberländer
Meriwan Benhal kauerte auf einer halb zerfallenen kleinen Mauer im Schatten einer kleinen Lehmhütte. Er war in die Hocke gegangen, so daß sein langer, schwarzer Mantel fast bis zum Boden reichte. Der Mantel war schwer und hätte einen normal gebauten Mann ohne weiteres in dieser Position schwanken lassen, doch Meriwan hielt sein Gleichgewicht mühelos. Wenn es sein mußte, konnte er dort noch einige Stunden verharren. Sein Auftraggeber mußte aber bald kommen, denn sie waren an dieser Stelle in ein paar Minuten verabredet. Der junge Mann war allerdings schon eine Stunde früher angekommen. Es war sein Standardvorgehen, da er so die Gegend noch in Ruhe beobachten konnte, um nicht in einen Hinterhalt zu geraten. Es war lebensnotwendig in seinem Geschäft. Er war Kopfgeldjäger. Meriwan warf sein langes, schwarzes Haar nach hinten und band es mit einem kurzen Stoffstreifen zu einem Zopf, denn es kam Wind auf. Er mochte es nicht, wenn sein Haar durch sein Gesicht wehte. Schließlich hörte er aus einiger Entfernung die Düsen eines Gleiters. Der Gleiter kam auf ihn zu. Es dauerte nicht lang, bis das Fahrzeug seine Position erreicht hatte und hielt. Der Gleiter parkte direkt vor der Hütte. Der Fahrer kletterte heraus und sprang mit einem kurzen Satz auf den trockenen Wüstenboden. Eine kleine Staubwolke bildete sich um seine Füße, wurde aber schnell von der leichten Brise verweht. Der Fahrer war eine recht kleine Gestalt, etwas größer als ein Jawa, allerdings wesentlich stabiler. Er trug auch keine Kutte, sondern eine recht schnittige Hose, mit einem weiten Hemd und leichten Stoffschuhen. Die übliche Kleidung auf diesem Planeten. Meriwan wirkte mit seinem Mantel fehl am Platz. "Meriwan Benhal?", fragte der kleine Kerl. "Das ist mein Name. Was kann ich für Euch tun?" Meriwan stieg von der Mauer herab und verbeugte sich theatralisch. Dabei war ein leises surren zu hören, welches von seinem künstlichen Bein herrührte. Er hatte das Bein bei einem Kampf mit einer Schar Sandleute verloren. Sie hatten ihn vor einigen Jahren, als er noch sehr unerfahren gewesen war, hinterrücks überfallen und ausgeraubt. Leider war sein Bein dabei so schwer verletzt worden, daß es nicht mehr gerettet werden konnte und durch ein künstliches ersetzt werden mußte. Meriwan hatte sich daran gewöhnt. Es funktionierte genauso wie sein altes Bein, wenn nicht sogar besser. "Sie müssen jemanden beseitigen." Sein Gegenüber war sichtlich nervös. "Ich bin kein Auftragskiller, sondern Kopfgeldjäger. Ich denke, Ihr solltet Euch jemand anderen suchen." Meriwan wendete sich zum Gehen, doch der kleine Mann hielt ihn an seinem Mantel fest. "Sie müssen mir helfen, Meriwan! Ich bin verzweifelt! Ich zahle Ihnen soviel Sie wollen. Ich gebe Ihnen alles was ich habe, aber Sie müssen diesen Mann töten!" Meriwan sah ihn intensiv an und der Mann lies los. Er sackte zusammen. Meriwan half ihm auf und führte ihn zu der kleinen Mauer, auf die sie sich beide setzten. "Beruhigt Euch.", sagte Meriwan fordernd. "Was hat Euch denn in diese Verzweiflung gestürzt, daß Ihr für einen Mord bezahlen wollt?" Er legte seine Hand auf den Rücken des Mannes, der sich wieder etwas beruhigte. "Mein Name ist Baril. Ich wohne etwas abseits vom Dorf, aber das tut nichts zur Sache. Ich lebte dort bis vor kurzem mit meiner Frau und meiner Tochter, Silan. Wir waren eine glückliche Familie, bis eines Tages ein Fremder auftauchte." Er stockte kurz und holte tief Luft. Meriwan wußte schon, was kommen würde. Er hatte diese Geschichte schon mehr als einmal gehört. "Der Fremde bat um etwas Wasser und Brot. Da er sehr müde schien, boten wir ihm ein Quartier für die Nacht an." Meriwan unterbrach ihn. "Er hat schließlich Eure Frau und Eure Tochter getötet, das Haus niedergebrannt und Ihr seid nur knapp entkommen, nicht wahr?" Baril sah ihn entsetzt an. "Woher... Ihr seid wahrhaftig ein Jedimeister! Wie konntet Ihr das wissen?" "Das hat damit nichts zu tun. Ich habe diese Geschichte nur schon öfter gehört, als eine Wombratte in ihrem Leben Eier legt. Es ist immer das gleiche. Ein Fremder kommt und tötet auf bestialische Weise die ganze Familie. Der Vater sinnt auf Rache und fleht einen weiteren Fremden an, den ersten Fremden zu töten. Es gibt dann erfahrungsgemäß zwei Möglichkeiten, wie die Geschichte endet. Entweder hat der Vater die Familie selbst getötet und will den Verdacht ablenken oder er will einfach jemanden töten lassen und sucht nur eine passende Ausrede. Rache ist ein schlechtes Motiv, Baril. Was hat der Fremde wirklich angestellt?" Meriwan sah sein Gegenüber fragend an. Baril sah zu Boden und verlagerte sein Gewicht von einem Bein zum anderen. Er wurde nervös. "Naja,", druckste er herum. "Eigentlich hat er meiner Familie nichts getan. Nicht körperlicher Natur. Er hat uns betrogen." Baril wurde wieder etwas ruhiger. Es war, als wäre eine schwere Last von seinen Schultern gefallen. Die Wahrheit. Meriwan glaubte ihm. "Wie hat er Euch betrogen, daß er den Tod verdient hat?", wollte Meriwan wissen. "Er ist ein Spion des Imperiums.", platzte es aus Baril heraus. Seine Worte waren voller Abscheu. Selbst Meriwan zog bei dem Wort Imperium eine Augenbraue hoch. "Der Kerl hat sich bei uns eingeschlichen, da das Imperium auf diesem Planeten Rebellen vermutet. Er sollte uns aushorchen, aber wir wußten natürlich nichts. Jetzt, wo alle wissen, daß er ein Spion ist, bin ich zur Schande meines Dorfes geworden, weil ich ihm Unterschlupf geboten hatte. Deshalb wohne ich auch seit einigen Tage in einer notdürftig aufgebauten Hütte am Rande des Dorfes. Meine Familie ist verstoßen. Dabei wußten wir doch nicht, daß er ein Spion ist." Meriwan sah Baril an. "Warum habt Ihr mir diese Geschichte nicht sofort erzählt? Warum habt Ihr mich erst angelogen?" "Ich dachte nicht, daß Sie ihn deshalb töten würden." "Ich werde ihn auch nicht töten, aber ich werde ihn stellen und vertreiben. Sinnloses Töten ist nicht meine Art. Aber seid beruhigt, der Spion wird Euer Dorf bald verlassen und Euch nicht weiter behelligen. Wißt Ihr, wo er sich aufhält?"
***
Meriwan trat durch das Schutztor des Dorfes. Es war der einzige Weg hinein, wenn man nicht über die Mauer klettern wollte, die das Dorf umschloß. Eine R2-Einheit folgte ihm. Der kleine Droid schloß zu Meriwan auf und blieb mit ihm auf gleicher Höhe. Dabei piepste er, als wäre es ein Vergnügen, durch den trockenen und heißen Wüstensand zu rollen. Es war seine Art der Kommunikation. Meriwan hatte gelernt, ihn zu verstehen, denn es handelte sich um eine nicht sehr komplizierte Sprache. Meriwan nickte hier und da. Er mußte in seiner dunklen Kleidung und mit dem kleinen Droiden ein merkwürdiges Bild abgeben, denn das Dorf schien auf einer sehr niedrigen Entwicklungsstufe zu stehen. Ab und zu sah man einen Gleiter oder eine Bewässerungsanlage, aber solche technischen Errungenschaften waren eher selten. Meriwan fragte sich, wie man so leben konnte. Er lebte von der Technik. Ohne diese Technik wäre er wahrscheinlich nicht mehr am Leben. Plötzlich blieb Meriwan vor einem größeren Gebäude stehen. Es handelte sich dabei um eine Art Versammlungsraum, der aber hauptsächlich als Bar genutzt wurde. Die R2-Einheit hielt ebenfalls und drehte Ihren Kopf, wenn man es so nennen wollte, ein paar mal im Kreis. Anscheinend orteten seine Sensoren, den imperialen Spion in der Bar. Meriwan nickte nur, denn er hatte ihn schon beim betreten des Dorfes gespürt. Der Spion hatte offensichtlich die Befähigung, die Macht zu nutzen. Meriwan bedeutete seinem Droiden vor dem Gebäude zu warten. Dann betrat er es ohne weitere Umschweife. Es war an der Zeit, den Spion zu stellen. "Benhal, der Krüppel!", hallte es ihm entgegen. Der Spion schien ihn zu kennen. Meriwan hatte sich schon immer geweigert, Aufträge vom Imperium anzunehmen. Er sah ihn an und erkannte ihn. "Darth Vieran! Laßt Ihr Euch nun auf niedere Arbeiten ein, Ihr doppelzüngiges Ungetüm?" Vieran stand an der kleinen Theke und hielt ein Glas in der Hand. Als Meriwan auf ihn zuging, um sich ebenfalls an die Theke zu stellen, stellte er das Glas ab und seine behandschuhte Hand glitt vorsichtig an seinem schwarzen Overall hinunter. Er legte sie auf den Griff seines Laserschwertes und schloß sie darum. Die Sohlen seiner glänzenden, schwarzen Schaftstiefel machten ein klackendes Geräusch, als er sich ein paar Schritte von der Theke entfernte. Meriwan legte beide Hände auf die Theke und bestellte ein Glas mit Wasser. Der Wirt schaute ihn besorgt an, als wüßte er, daß es schon bald Ärger geben würde. Dennoch holte er ein Glas und füllte es. "Benhal, Ihr beleidigt mich. Wie könnt Ihr einen imperialen Auftrag nur als niedere Arbeit darstellen? Ihr wißt doch, jede Aufgabe bringt Ruhm und Ehre." Darth Vieran funkelte Meriwan an. "Wie konnte ich das nur vergessen. Verzeiht mir diese Unaufmerksamkeit." Meriwan verbeugte sich tief. "Diese Unaufmerksamkeiten werden Euch irgendwann den Kopf kosten, Benhal. Aber das gehört schließlich dazu, wenn man sich dem Imperium in den Weg stellt. Euch wird es genauso ergehen wie den Rebellen, Benhal." Vieran's fieses Grinsen mochte vielleicht Kindern Angst einjagen, doch Meriwan lächelte ihn nur an. "Dann habe ich ja nichts zu befürchten.", sagte er und nahm einen Schluck aus seinem Glas. Dann setzte Meriwan das Glas kurz ab, nur um es anschließend ganz auszutrinken. Schließlich stellte er es vorsichtig wieder auf die Theke und schob es dem Wirt hin. Vieran wurde grimmig. Er war sehr leicht aus der Ruhe zu bringen, deshalb folgte er wohl auch der dunklen Seite der Macht. Er löste langsam, fast unmerklich das Laserschwert von seinem Gürtel. Meriwan sah Darth Vieran in die Augen. Sie waren leer. Es schien in ihnen kein Leben zu geben. Wenn man tief genug hinein sah, konnte man puren Haß erkennen, wie bei jedem, der den dunklen Weg ging. Dann schoß plötzlich die Klinge aus purem, gebündeltem Licht aus dem Griffstück von Vierans Laserschwert. Er schoß mit ein paar schnellen Schritten auf Meriwan zu und hieb nach seinem Kopf. Meriwan duckte sich jedoch blitzschnell, warf sich nach vorne und rollte sich über die rechte Schulter ab. Er kam sofort wieder auf die Füße und wehrte den nächsten Schlag gerade noch mit seinem eigenen Schwert ab, daß er während dieser akrobatischen Einlage aktiviert hatte. "Ihr solltet nicht mit Zorn kämpfen, Vieran!", verspottete Meriwan seinen Gegner. Darth Vieran wurde noch wütender und schlug nun wild um sich. Meriwan konnte den ungestümen Versuchen, ihn zu treffen, allerdings mühelos ausweichen. Sein Gegner hatte kaum noch Kontrolle über seine Aktionen. Er wurde nur noch von seiner Wut gelenkt. "Ich werde Euch töten, Krüppel!", schrie Vieran. Wieder zischte ein Hieb an Meriwan vorbei und durchschnitt einen der Tische, die unregelmäßig in der Bar verteilt waren. Es war nichts mehr von der Eleganz des Laserschwertes zu erkennen. Darth Vieran benutzte es wie einen groben Holzknüppel. Meriwan wehrte den nächsten Schlag ab und sprang ein Stück zurück. Er hob seine linke Hand und nutzte die Macht, um Vieran die Luft abzudrücken. Vieran blieb stehen und faßte sich an den Hals. Es dauerte nicht lang, bis er sich befreien konnte, doch es hielt ihn etwas auf. Meriwan sprang auf einen Tisch und schlug über Darth Vieran's Kopf hinweg einen Salto. Er landete genau hinter ihm und faßte Vierans Arm. Er drehte ihn schnell zurück, so daß er mit einem Lauten Knacken aus dem Gelenk sprang. Vieran ließ sein Laserschwert fallen. Die Klinge verschwand, noch bevor das Schwert den Boden berührte. Darth Vieran's Gesicht verzog sich vor Schmerz. Er wirbelte herum, um sich zu befreien. Meriwan stieß ihn weg und ging ein paar Schritte zurück. Vieran stand ihm nun gegenüber. Seine Haltung war ein wenig gebückt und er hielt seine Schulter fest. Seine Augen schienen wie Feuer zu lodern. Er starrte Meriwan an. Meriwan hatte sein Laserschwert immer noch hoch erhoben. Er stellte seinen Kopf etwas schräg und sah Vieran an. "Tut es weh, Vieran?", fragte er grinsend. Der imperiale Spion ging ein paar Schritte zurück, bis er neben einem Pfeiler stand. Meriwan wußte, was er vorhatte, den plötzlich rammte Vieran seine Schulter gegen den Pfeiler. Der Arm sprang deutlich hörbar in sein Gelenk zurück. Vieran's Gesicht verzog sich wieder. "Schmerz ist nichts, solange das Imperium siegt!" Darth Vieran war ein fanatischer Bediensteter des Imperiums. Leute wie er waren zu besessen von Ihrer "Mission", um über ihren Sinn oder Unsinn nachzudenken. Ihm war schon immer eingebleut worden, daß es ehrenvoll sei, dem Imperium zu dienen. Selbst der Tod schien ihn nicht zu schrecken. Meriwan schaltete sein Laserschwert aus. Er konnte nicht mit einer Waffe gegen einen Unbewaffneten kämpfen. Vieran stürmte sofort los und rammte Meriwan seinen Kopf in die Magengrube, wie ein Stier, der ein rotes Tuch sah. Meriwan landete auf seinem Hinterteil. Er war durch den Stoß etwas benommen. Er versuchte aufzustehen, doch taumelte wieder zurück. Vieran faßte ihn am Kragen und zog ihn auf die Füße. Meriwan schüttelte den Kopf, um wieder klar zu werden. Er sah gerade noch rechtzeitig Vieran's Arm auf sich zukommen, faßte den Arm und drehte sich, Vieran's Schwung ausnutzend, so ein, daß er Vieran über seine Schulter werfen konnte. Meriwan's Gegner landete so hart auf dem Rücken, daß ihm die Luft aus den Lungen gepreßt wurde. Darth Vieran rollte sich zur Seite und griff nach seinem Schwert, daß jetzt wieder in Reichweite war. Die gleißende Klinge kam wieder zum Vorschein. Meriwan entfernte sich von Vieran, um nicht getroffen zu werden, als er weit ausholte. Er zog sein Schwert wieder und wehrte den kommenden Schlag ab.Dann schlug er selbst nach Vieran. Er nutzte eine Lücke in der Abwehr, die sich aufgetan hatte, als Vieran auf ihn zustürzte. Der Schnitt verlief quer über die Brust seines Gegners. Blut quoll heraus und verfärbte Vieran's Overall. Der Fleck um den Schnitt herum breitete sich immer weiter aus. Vieran jedoch kämpfte weiter. Er war wie im Rausch. Meriwan setzte nach und fügte Vieran einen zweiten, noch tieferen Schnitt zu, der die andere Wunde kreuzte. Vieran schien nun zu realisieren, was passiert war. Er sah an sich herunter und tastete mit der freien Hand nach denn klaffenden Wunden auf seiner Brust. Kleine Fontänen aus Blut schossen durch Vieran's Finger hindurch. Seine Augen weiteten sich immer mehr. Er begann zu schwanken. Vieran hustete. Helles Blut benetzte seine Lippen und lief am Kinn herunter. Er sackte langsam auf die Knie. Immer noch starrte Vieran auf die Wunde. Er schien, als wollte er das Blut mit seinen Händen stoppen, doch die Schnitte waren zu breit und zu tief. Schließlich versuchte er das austretende Blut aufzufangen und wieder in die Wunden zu pressen, doch es wollte nicht gelingen. In einem letzten Akt der Verzweiflung sah er Meriwan flehend an. Meriwan sah Vieran genau in die Augen. Er wollte sich an seine letzten Sekunden genau erinnern. Zum ersten mal sah er in Vieran's Augen etwas anderes als Haß. Für einen Sekundenbruchteil schien er sich ans Leben zu klammern, doch dieser Funke der Verzweiflung verging so schnell wie er gekommen war. Vieran starb. Er fiel vornüber und blieb liegen. Keine Zucken, kein Entweichen von Luft, nichts mehr. Vieran war tot, bevor er auf dem kalten Fliesenboden der Bar aufschlug. Meriwan beobachtete die Blutlache, die sich unter der Leiche bildete. Sie weitete sich immer weiter aus. Er mußte ein paar Schritte zurücktreten, damit das Blut seine Schuhe nicht befleckte. Er hatte Vieran nicht töten wollen. Er wollte ihn nur vertreiben. Vieran hatte es herausgefordert und ihn angegriffen. Meriwan versuchte sich einzureden, daß er keine andere Möglichkeit gehabt hatte. Wahrscheinlich hätte Vieran ihn getötet, wenn er ihm nicht die tödlichen Wunden zugefügt hätte.
***
Baril erwartete Meriwan schon vor der Tür. "Wird er gehen?", fragte er erwartungsvoll. Meriwan schüttelte den Kopf und schob Baril zur Seite. Er befahl seiner R2-Einheit ihm zu folgen und ging zum Tor. Baril versuchte ihn aufzuhalten, doch Meriwan beachtete ihn nicht. Er schob ihn immer wieder beiseite und ging einfach weiter. Baril folgte ihm jedoch. Als sie beim Tor ankamen, drehte sich Meriwan um und sah Baril an. "Ich habe ihn getötet.", sagte er kalt und wendete sich wieder zum gehen. Baril folgte ihm nicht mehr.
-Ende-
Stephan Oberländer
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