|
Sonnenstrahlen brechen sich in Tränen, die weiter unten auf den harten Boden fallen
Windböen treiben Blätter vor sich her, die weiter weg eine vage Erinnerung bedecken
Herbstwolken ziehen über Schultern hinweg, die weiterhin unter dem harten Boden liegen
-----------------------------------------
Ich will in die Weite
Die Enge schnürt mir die Luft ab Nach Atem ringend will ich um mich schlagen doch dazu ist hier kein Platz
Ein Blick durch das Gitter in die bunte Welt mit all ihren Menschen mit all ihrem Licht!
Ich will springen und tanzen will schreien und kämpfen will lachen und lieben will laufen und fliegen
Wer baute nur diesen Kerker? Wer setzte diesen eisernen Zaun? Wer hat den passenden Schlüssel? Die Enge quetscht mir die Glieder!
Ich will in die Weite doch wann komm' ich frei? Bin mir selbst immer wieder Hindernis
-----------------------------------------
Unentrinnbares Sein
Tränen im Gesicht vom Wind der mich streichelt und höher trägt
Du Welt voller Glut und Krieg voller Pracht bist so unbedingt so unentrinnbar da
Meinen wütenden Haß wandelst Du in Liebe um mich dann erneut zu verletzen und verwirrrt stehenzulassen
Kann Dich einfach nicht verstehen so sehr ich um Erkenntnis ringe so werde ich denn ohne das Dich blauäugig bestaunen
Anne Elberg
|